BOHNE · HERKUNFT
Arabica. Robusta.
Eigener Charakter.
Was die beiden Bohnenarten unterscheidet
Beide Bohnenarten bringen eigene Stärken mit und ergänzen sich in ausgewogenen Blends.

01
Zwei Arten. Kein pauschales Urteil.
Arabica und Robusta bezeichnen unterschiedliche Kaffeearten. Hinter Arabica steht Coffea arabica, hinter dem geläufigen Namen Robusta Coffea canephora. Innerhalb beider Arten gibt es zahlreiche Varietäten. Allein die Angabe auf der Packung verrät deshalb noch nicht, wie ein Kaffee schmeckt oder wie sorgfältig er verarbeitet wurde.
Robusta enthält typischerweise mehr Koffein als Arabica. In der Tasse werden Arabica-Kaffees häufig mit differenzierten, fruchtigen oder floralen Aromen verbunden, Robusta eher mit kräftigem Körper. Das sind Orientierungen, keine Garantie für jede einzelne Bohne. Herkunft, Verarbeitung, Röstung und Rezept bleiben entscheidend.
02
Warum ein Blend Sinn ergibt.
Ein Blend ist eine bewusst zusammengestellte Mischung. Er kann unterschiedliche Eigenschaften verbinden und ein bestimmtes Geschmacksbild schaffen. Arabica und Robusta sind dabei keine Gegner. Es geht darum, welchen Charakter die Mischung in deiner Tasse entwickelt.
| Charakter | Mischung | Geschmacksnoten |
|---|---|---|
| Hermes | 100 % Arabica | Milchschokolade · Haselnuss · gelbe Früchte |
| Apollon | 85 % Arabica · 15 % Gourmet-Robusta | Vollmilchschokolade · Haselnuss · Karamell |
| Zeus | 50 % Arabica · 50 % Gourmet-Robusta | Zartbitterschokolade · Walnuss · kräftige Röstaromen |
03
Wähle nach deiner Tasse.
Wenn du feine, klare Nuancen suchst, starte mit Hermes. Für einen runden Espresso probiere Apollon. Wenn du einen kraftvollen und langanhaltenden Eindruck bevorzugst, entdecke Zeus. Die Zusammensetzung hilft dir beim Einordnen – die Entscheidung fällt beim Trinken.

