KAFFEEWISSEN · GÖTTERBOHNE MAGAZIN
Kokosdrink im Kaffee: Eine cremige Kombination ausprobieren
Eine Kokosnote kann deinem Kaffee eine ganz andere Richtung geben. Mit einer kleinen Probe findest du heraus, wie viel Drink zu deiner Bohne passt.
Du möchtest deinen Kaffee einmal mit einer anderen pflanzlichen Note genießen? Kokosdrink kann eine schöne Idee sein: als kleiner Schuss in der heißen Tasse oder als cremige Ergänzung zu Kaffee auf Eis. Wie deutlich die Kokosnote ausfällt, hängt vom Produkt und der verwendeten Menge ab. Am einfachsten beginnst du mit einer kleinen Probe und lässt deinem Kaffee dabei noch Raum.
Welches Produkt meinst du mit Kokosdrink?
Prüfe zunächst die Bezeichnung auf der Packung. Ein als Getränk oder Kaffeeergänzung angebotenes Produkt und eine Kokosmilch zum Kochen sind keine automatisch gleichwertigen Zutaten für dasselbe Rezept. Auch unter Kokosdrinks unterscheiden sich Zusammensetzung, Süße und vorgesehene Verwendung.
Ein konkretes Beispiel zeigt, warum die Zutatenliste wichtig ist: Die geöffnete Schweizer Produktseite von Alpro Barista Kokosnuss nennt neben Kokosbestandteilen auch Sojabohnen. Das ist eine Aussage über dieses Produkt und diese Länderrezeptur, nicht über jeden Kokosdrink. Prüfe die tatsächlich gekaufte Packung, besonders wenn du bestimmte Zutaten meiden möchtest.
Eine kleine heiße Geschmacksprobe
Für einen ersten redaktionellen Vergleich kannst du 100 Milliliter deines gewohnten Kaffees verwenden und zunächst etwa 20 Milliliter Kokosdrink zugeben. Probiere bei angenehmer Trinktemperatur. Wenn dir die Richtung gefällt, erhöhe den Drink in kleinen Schritten. Du musst nicht sofort eine große Latte-Portion zubereiten.
- Bereite den Kaffee mit deinem bewährten Rezept zu. Halte die Bohne und die Kaffeemenge beim Vergleich gleich.
- Verwende den Kokosdrink nach Packungshinweisen. Schüttle ihn, falls dort angegeben, bevor du abmisst.
- Gib zuerst wenig zum Kaffee und rühre vorsichtig um. Beobachte Konsistenz und Geschmack getrennt.
- Notiere, ob du mehr Kaffeepräsenz oder mehr Kokosnote möchtest. Verändere in der nächsten Probe nur das Mischungsverhältnis.
Du brauchst dazu keinen zusätzlichen Sirup. Probiere erst die vorhandene Süße deiner Zutaten, bevor du nachsüßt. Ob die Mischung dir gefällt, ist eine Frage deiner Vorliebe und kein allgemeiner Produkttest.
Kaffee auf Eis mit Kokosdrink
Für ein kleines Glas ist eine einfache eigene Variante: etwa 50 Milliliter abgekühlten kräftigen Kaffee mit 100 Millilitern gekühltem Kokosdrink über Eis kombinieren. Verwende ein dafür geeignetes Glas und gieße keinen sehr heißen Kaffee in ungeeignetes kaltes Glas. Die Eiswürfel verändern das Getränk beim Schmelzen, deshalb probierst du am besten direkt nach dem Mischen und später noch einmal.
Wenn der Kaffee zu weit in den Hintergrund tritt, reduziere beim nächsten Glas zunächst den Drink. Fehlt dir die Kokosnote, teste eine etwas größere Menge oder ein anders zusammengesetztes Produkt. Die Kaffeebasis erklärt unser Beitrag zu Iced Coffee.
Ist eine Barista-Variante nötig?
Für einen einfachen Schuss im Kaffee nicht grundsätzlich. Für eine Schaumhaube lohnt sich ein Blick auf die ausdrücklich vorgesehene Anwendung und die Herstelleranleitung. Alpro beschreibt sein genanntes Barista-Produkt für kalte Kaffees und Cappuccino-Schaum. Daraus folgt nicht, dass jeder Kokosdrink gleich schäumt oder bei jeder Temperatur stabil bleibt.
Weitere eigene Vergleichsideen findest du unter Kaffee mit Haferdrink und Mandeldrink im Kaffee. Die Unterschiede machen die pflanzliche Kaffeepause interessant, ohne dass es einen Sieger für alle geben muss.
Deine Mischung mit Götterbohne finden
Wähle im Götterbohne-Sortiment einen Kaffeecharakter und lerne ihn erst pur, dann mit deinem Kokosdrink kennen. So erkennst du, was dir die Kombination zusätzlich bietet.
Kaffeecharakter entdecken